Sind die Makler deshalb so gegen die Hausverlosungen, weil sie hohe ungerechtfertigte Provisionen verlangen?
3% vom Käufer und Verkäufer + 20% Mwst.
Macht bei einem Objekt mit € 800.000,- immerhin € 48.000,- in öS 660.494,- ohne 20 % Mwst. aus. Findet ihr das gerechtfertigt?
Gast
Benutzer ist Offline
Wenn ein Makler ca 20 Besichtigungstermine macht, die Zeit und Geld kosten, alle Details aufarbeitet, ein Büro mit Mitarbeitern unterhält und Werbung schaltet, die auch sehr teuer ist, denke ich, dass die Provisionen gerechtfertigt sind.
Außerdem sind die Provisionen verhandelbar.
Gast
Benutzer ist Offline
Und außerdem muss ja auch der Porsche 911 Turbo erhalten werden. (Gesehen gestern in einer Doku auf einem deutschen Privatsender als ein kleines Haus für eine finanzschwache Jungfamilie vermittelt wurde.)
Mein Makler fuhr einen 30 l/100 km Ami-Schlitten in Wien.
Thomas M.
Gast
Benutzer ist Offline
Da muß ein normaler Arbeiter 3 Jahre arbeiten. Gibt es in der EU für eine Hausvermittlung überhaupt so hohe Provisionen wie in Österreich. Darum der Kampf der Makler gegen die Hausverloser. Hier gehts nicht mehr ums Risiko sondern ums goldene Kalb.
hallo liebe diskussionsteilnehmer,
ich verlose selbst unser eigenheim und verfolge diese und ähnliche diskussionen natürlich mit grossem interesse. auch ich bin entsetzt über die ständigen attacken der immobilienbranche, vorallem weil sie in vielen themenbereichen schlichtweg bewußt mit falschen argumenten geführt werden.
allerdings möchte ich mich in der diskussion trotzdem nicht auf dieses niveau begeben und im gegenzug die ganze branche verdammen. nun aber zu den provisionen, diese sind geregelt und verhandelbar und für den, der sich eines maklers bedient auch von vornherein klar (unterschreibt einen vermittlungsauftrag). auch klar, dass diese proviosion sich nicht 1:1 in der geldtasche des maklers bemerkbar macht, aufwendungen sind abzuschreiben, wie vom makler in etwa dargestellt. mit jeder hausverlosung gehen aus maklersicht jeweils zwei seiner potentiellen kunden (käufer und verkäufer) verloren.
nur frage ich mich, warum kein aufschrei von den maklern zu hören ist bezüglich der unzähligen gratis immobilienplattformen im internet - auch hier verlieren die makler ihre kunden und ich bin überzeugt, in weit größerem umfang als bei verlosungen. also liebe makler, bitte am boden der realität bleiben, das wäre mein wunsch.
schöne grüße aus bürmoos, elmar
Naja ganz so trifft das nicht zu.
Die meißten Objekte auf Immobilienplattformen sind selbst von Maklern geschalten. Es ist einfach ein weitere Vertriebskanal.
Zu den Provisionen lässt sich meiner Seits nur sagen dass Österreich EU Weit an der Spitze ist. Quelle AK Salzburg
auch klar, dass diese proviosion sich nicht 1:1 in der geldtasche des maklers bemerkbar macht, aufwendungen sind abzuschreiben, wie vom makler in etwa dargestellt
das ist doch bei allen Unternehmern gleich. Aber bei solche Wahnsinnsprovisionen wird ein Objekt ordentlich verteuert.
Für so ein Expose braucht er vielleicht eine Stunde, verschickt die dann mit Mail. Macht vielleicht etwas Werbung in der Zeitung. Wenn man da andere Provisionsempfänger anschaut, sind die alle arme Schlucker gegen die Immobilienmakler.
Gast
Benutzer ist Offline
@lucy
Ist nicht persönlich gemeint, aber Anhand deiner und vieler anderer Kommentare sieht man die "Stammtischreden" der armen Arbeiter. Ihr müsst einmal eine Firma gründen, das Kapital einsetzen ohne eine Gewissheit zu haben dass es funktioniert, Verantwortung übernehmen für die Angestellten und Arbeiter, dass die alle Monate den Lohn aufs Konto bekommen, usw.
Es steht ja jedem frei, auch eine Ausbildung zu machen und ein Immobilienbüro oder ein anderes Unternehmen zu eröffnen.
Auch die Hausverlosung ist eine Unternehmung, die Risikobehaftet ist, was viele Hausverloser schon gelernt haben. Jedoch zu spät und mit großem finanziellen Verlust.
lg
Fritz
Gast
Benutzer ist Offline
[
Ist ja herrlich wie Maklerverbände in Deutschland und Österreich sturmlaufen gegen Hausverlosungen und mit welchen Argumenten dagegen gehalten wird. "Verkaufsmethoden für Ladenhüter", einfach eine dumme Unterstellung einer Branche die der Meinung ist, Platzhirsch zu sein und niemand hätte das Recht, seine eigene Immobilie selbst zu vermarkten. Welcher Makler hat nicht selbst solche "Ladenhüter" in seinem Angebot? Wahrscheinlich gibt es bei der derzeitigen Wirtschaftslage sehr viele "Ladenhüter" bei den verschiedensten Maklern.
Immer wieder liest man aber, dass die Hausverloser vorher schon bei den verschiedensten Maklern ihr Haus zur Verkaufsvermittlung hatten, jedoch wegen der Wirtschaftskrise auch diese Makler jahrelang erfolglos blieben. Also hatten die selben Makler – nach ihrer Selbstdarstellung wohl die einzig kompetenten dieser Branche, in Deutschland zum Beispiel kann jedermann ohne Befähigungsnachweis nach der MaBV den §34c erwerben und das Maklergewerbe ausüben - ja auch diese "Ladenhüter" in ihrem Angebot. Wenn man sich die Angebote so mancher Makler regelmässig ansieht wird man feststellen, dass eine Vielzahl der Angebote bereits sehr viele Monate bei diesen Maklern ruhen - zumindest bis der Hauseigentümer das Vertrauen zu seinem Makler verloren hat und die Immobilie über einen anderen Makler -meist wieder erfolglos- zum Verkauf anbietet.
Auch bleibt es unverständlich, warum Maklerverbände, Innungen und andere Lobisten, gegen jeden Hausverloser mit Abmahnungen und Androhung von Anzeigen vorgeht, trotzdem - zumindest nach meinem Wissenstand - bisher alle Anzeigen gegen Hausverloser von der Staatsanwaltschaft eingestellt wurden.
Ist das die Ohnmacht einer gesamten Branche oder die Geisel unserer Gesellschaft - der NEID!
b][/b]
Gast
Benutzer ist Offline
Hallo,
seit einiger Zeit beschäftige ich mich damit, mein Haus zu verkaufen - oder zu verlosen. Meine große Angst, bei einer Verlosung durch Verwaltungsverfahren in den Sand zu setzen hält mich noch ab - aber ansonsten denkeich: NIE WIEDER EINEN MAKLER/IN BEAUFTRAGEN
Alle Makler, die ich bislang gesprochen habe, haben das Objekt um mindestens 30 % des Wertes heruntergesetzt. Eine Maklerin, die sich vertrauensmäßig sehr nah an mich herran brachte, empfahl mir einen Gutachter zu bestellen, der mein Objekt objektiv bewerten solle - der genannte sei korrekt, günstig und sehr gut in der Bewertung. O.K. also Gutachter bestellt und was kam raus? : Dieser Gutachter brachte in dem Gutachten einen Preis heraus, der von der Maklerin zuvor geschätzt wurde - aber: unter fehlenden Bedingungen: Das Grundstück wurde mal eben um 80 qm verkleinert und der Wintergarten nicht mitberechnet !! Gott sei dank habe ich jetzt einen Architekten und einen Gutachter vom Deutschen Ring, die mir helfen. Noch verwunderlicher - oder gar nicht mal: Die Maklerin wußte in Gesprächen Dinge zu berichten, die sie gar nicht hätte wissen können, wie z.B.: Ja, der Gutachter hatte die Berechnung nicht, den Plan nicht u.s.w. u.s.w. - Gott sei dank habe ich Zeugen dafür, dass dem Gutachter alle, wirklich alle Unterlagen zur Verfügung standen und er die Hälfte abgelehnt hatte : Die brauche er nicht - und jetzt heißt es, er habe sie nicht bekommen -----Gutachter und Makler - die sich kennen: HÄNDE WEG !!!! Nur GUtachter vom Deutschen Ring nehmen und: MAKLERN NIEMALS VERTRAUEN !!!!! Hoffentlich bekommen wir in Deutschland die Verlosungen durch - dann kann man auch für wenig Geld ein gutes Haus gewinnen - keine Ladenhüter liebe Grüße Sara
Gast
Benutzer ist Offline

