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Sechs Segelflugzeuge, eine Villa in Südfrankreich und eine in Telfs: Karl Rabeder hat sich ein Millionenvermögen mit Wohnaccessoires erarbeitet – jetzt steigt er aus.
Telfs. Karl Rabeder traf eine Entscheidung, die vielen als radikal, ihm aber als nur logisch erschien: Der Millionär verkaufte seine Wohnaccessoires-Firma und ist derzeit dabei, seine Villa in Telfs per Hausverlosung an den Mann zu bringen (www.luxusvillatirol.at). Mit dem Erlös zahlt er zum einen die Hausdarlehen zurück, zum anderen finanziert er damit Projekte, die sein künftiges Leben bestimmen werden: Ein ehrgeiziges Mikrokredite-System für Lateinamerika nach dem Muster von Nobelpreisträger Muhammad Yunus.
Rabeders Ansatz ist aber ein etwas anderer: Er sammelt Kapital in Europa für dieses Mikrokredit-Projekt (www.mymicrocredit.org). „Mit 250 Euro kann sich ein Gemüsebauer mit einem Folienhaus selbständig machen und seine Familie ernähren." Erste Erfahrungen zeigen, dass die Mikrokredite teilweise bereits nach der ersten Ernte zurückgezahlt werden können und den Menschen eine echte Starthilfe geben.
„Die Menschen im Westen können viel von den Leuten in Lateinamerika lernen, vor allem authentisches Leben", sagt Rabeder, der den Kontinent durch sein früheres Hobby Segelfliegen kennengelernt hat: „Es war ein Geschenk, dass ich die Segelflug-WM 2006 trotz Favoritenrolle nicht gewonnen habe", sagt er. Denn das habe ihn erkennen lassen, dass die Hetze des Spitzensports nicht das war, was er suchte und brauchte.
„Es ist ein Irrglaube, dass mehr zu haben beruhigend ist und noch mehr zu haben noch beruhigender. Es ist das Gegenteil der Fall: Mehr zu haben, technische Spielzeuge für die Männer oder Handtaschen für die Frauen, bringt nicht mehr Freiheit und nicht mehr Glück", sagt er heute.
Haus und Hof verkauft
Rabeder hat radikale Konsequenzen daraus gezogen. Er verkauft praktisch alles, was er hat und lebt bescheiden („eine Zweizimmerwohnung reicht mir"). Und er unterstützt Waisenhäuser in Lateinamerika sowie seine Mikrokredit-Projekte. Im nächsten Jahr sollen über diese Systeme schon zehn Agrarlehrer ausgebildet sein und 100 neue selbstständige Existenzen geschaffen worden sein.
Rabeder will sich nicht nur finanziell entrümpeln, sondern auch in seinen Gedanken: Er betreibt „Informationsfasten": Man sollte „im Hier und Jetzt leben und die inneren Stimmen abstellen, die alles bewerten und kommentieren, statt selbst zu leben". Rabeder möchte künftig „echt leben und der Stimme meines Herzens folgen". Und das will er auch anderen Menschen vermitteln, in Vorträgen, Dia-Shows, Seminaren: „Ich kenne nur wenige wirklich Reiche, die auch glücklich sind. Die meisten, das unterstelle ich, spielen nur auf glücklich. Aber ich kenne sehr viele Arme, die zum Teil auch sehr hart arbeiten, die sind glückliche Menschen." zur Verlosung Gefunden auf wirtschaftsblatt.at 12.12.09 Original Beitrag
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Kommentare
Die Liegenschaft EZ 2547, GB 81310 Telfs, bestehend aus den Gst. 3914/476 und 3914/811, im Eigentum von Gertrud Rabeder ist unbebaut. Der Erwerber einer unbebauten Liegenschaft muss gemäß § 11 TGVG eine Erklärung abgeben, dass diese Liegenschaft binnen 5 Jahren bebaut wird. Es besteht eine einmalige Verlängerungsmöglichkeit.
Also, viel Spaß beim aufmerksamen Lesen von AGB und sonstigen "unnötigen" Texten.
Übrigens, wer vor dem Schreiben ordentlich liest, der hilft maßgeblich mit, dass Falschmeldungen drastisch reduziert wrden - natürlich vorausgesetzt, dass er das überhaupt will.
Schönen Tag,
MaMi
Außerdem wird dieses Haus bekanntlich auf Ebay angeboten. Für mich ist diese Verlosung praktisch gestorben. Und auf Hausverlosungen.biz wurde sie bereits entfernt.
Auch schönen Tag.
Du hast geschrieben, dass NICHT auf den Bauzwang hingewiesen wird ( 12.01; 12:53 ). Das habe ich gelesen, nachgedacht, mit entsonnen, dass ich es in den AGB´s gelesen habe und dann hab ich geschrieben, dass dies nicht stimmt, weil in den AGB´s darauf hingewisen wird. Klar, schaut man sich die Bildchen an, findet man keine Tafel auf dem Grundstück, wo das drauf steht.
wie immer muss man , wenn man einen Vertrag eingehen will - und das ist zweifelsohne auch ein Loskauf - auch die Begingungen lesen, die diesem eventuellen Vertrag zugrunde liegen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen sind kein Versteck, nru weil man sie nicht gelsen hat. Es ist eine Bringschuld des Verlosers auf alle Eventualitäten hinzuweisen und seitens des Käufers ist es immer noch eine Holschuld, sich darum zu kümmern, ob ihm die Vertragsbedingungen passen. Rabneder hat seinen Teil erfüllt, wer nicht leist, braucht auch nicht zu meckern.
Ob er dich mit "wichtigen Infos" hinterm Berg hält, kann und habe ich weder beurteilt noch kommentiert. Fakt ist, das es sich bei dem Eingangssatz um eine Falschmeldung handelt. Punkt !
Die Sache mit dem hervorheben, lasse ich mal so stehen. Andererseits habe ich aber auch noch keine Verlosung mit exponiertem Banner gesehen auf den draufsteht " Nur 19 Euro Bearbeitungsgebühr", "Wir haben kein Impressum" oder " Bei uns überweisen sie auf ein Privatkonto" ( die beiden letzten stehen übrigens auch in keinen AGB´s" ).
Ebenso ist es mit den diversen Garantien, die es gibt. Steht kein Datum dabei, ist sie nichts wert. "Garantierte Verlosung, wenn bis zum XY alle Lose verkauft sind" kann man sich schenken. Schon mal nen Fernseher gekauft, bei dem du lebenslange Garantie hast, wenn du keinen Schaden hast??
Bricht ein Verloser mit Garantie UND Verlosungsdatum ab, dann hast du auch keine Bearbeitungsgebühr zu bezahlen, sofern diese in den AGB´s verankert ist. Im schlimmsten Fall hast du dein Geld halt ein paar Monate "fremdgeparkt", aber du hast Rechtsanspruch auf 100% des einbezahlten Betrages.
Aber im Prinzip gebe ich dir schon recht: Erst lesen, dann schreiben war noch nie von Nachteil.
LG,
MaMi
PS: Xanti hat mir ihrer Aussage vollkommen recht, kundenfreundlich ist es nicht und auf .biz wurde sie nicht zu Unrecht entfernt